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Auf Chip-Level
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Prolog: Chip-Level, eine vom Aussterben bedrohte Tätigkeit

In den Industriestaaten, zu denen natürlich auch Deutschland gehört, ist es heutzutage eher ungewöhnlich, noch ein Gerät zu öffnen, um es zu diagnostizieren oder gar zu reparieren. Die Preise für Elektronik halten sich in Grenzen, während Arbeitsstunden als auch Ersatzteile wiederum relativ teuer sind. Daher ist es oftmals wirtschaftlich sinnvoller, gleich zu Neuware zu greifen, anstatt sein defektes Gerät zur Reparatur zu geben.

Ein Alptraum für die Umwelt!

Hier treffen dann Anspruch und Wirklichkeit aufeinander. Einerseits wollen wir als Gesellschaft unsere Erde schützen und sind so sehr darauf gedrillt, ökologisch bzw. nachhaltig zu handeln wie nie zu vor. Auf der anderen Seite jedoch handeln wir immer noch sehr unbedarft und produzieren so täglich Millionen Tonnen an Elektronikschrott. 

In Entwicklungsländern wiederum sind Arbeiten auf Chip-Level immer noch durchaus üblich. Die Lohnkosten sind gering und Unterhaltungselektronik teilweise nahezu unerschwinglich. Daher findet man erfahrene Chip-Level-Techniker vor allem in diesen Ländern vor. 

Wir wollen uns nichts vormachen: Niemand ist perfekt. Umso wichtiger ist es dann, ab und an mal den Schritt in die „richtige“ Richtung zu wagen...



Chapter 1: Die Idee war geboren...

Mein Name ist Mike, ich bin 40 Jahre alt und habe genau diesen Schritt gewagt.

Ich bin mit der IT bzw. Elektronik verbunden, seitdem ich denken kann. Da wurde natürlich schon als Schüler am eigenen PC herumgeschraubt oder andere Dinge, mal mehr, mal weniger begründet, auseinander und im Anschluss wieder zusammen gebaut. Beruflich war ich dann einige Jahre in mehreren Betrieben tätig, die sich darauf spezialisiert haben, Computer, Laptops und auch Server-Systeme auf Kundenwunsch zugeschnitten aufzubauen.

Irgendwann musste eine neue Herausforderung her und die bestand darin, in den Außendienst zu gehen und quasi „On-Site“ und mit nur wenigen Mitteln Entstörungen speziell an Server- und Kassen-Systemen durchzuführen, welche natürlich zügig wieder in Produktion gehen mussten. Eine sehr herausfordernde und niemals langweilige Tätigkeit.

Dabei ist mir aufgefallen, wie oft ich Hardware mit möglicherweise behebbaren Fehlern austauschen musste. Irgendwann bin ich dann angefangen in diversen Foren und auf YouTube zu erforschen, wie man diese Elektronik reparieren und damit vor der Entsorgung bewahren könnte...

...und die Idee von FairRepair war geboren!



Chapter 2: Wir sind FairRepair!

Damals wusste ich das noch nicht, aber letztendlich war es eine der größten Herausforderungen, die ich jemals angenommen habe. Der Einstieg war hart, aber ich bin beharrlich geblieben, was sich irgendwann ausgezahlt hat. 

Auch konnte ich mir jederzeit Rat bei erfahrenen internationalen Kollegen holen. Die Quote der erfolgreichen Reparaturen fing an exponentiell anzusteigen und auch wenn es immer wieder kleinere Rückschläge gab, war ich nach ca. einem Jahr an einem Punkt angekommen, an dem ich behaupten konnte, dass ich mein „Handwerk“ beherrsche.

Vor etwa einem Jahr habe ich dann den YouTube-Kanal @FairRepair ins Leben gerufen. Dort zeige ich, wie man durch das Verstehen des Problems und Anwendung diverser Methoden fast jedes Gerät reparieren kann. Auch für Anfänger ist einiges interessantes dabei, z.B. wie man sich einen Überblick verschafft oder einfache Kurzschlüsse auf das fehlerhafte Teil eingrenzt.

Um das ganze noch weiter zu professionalisieren, ist dieser Shop auf Grundlage eines kleinen Familienbetriebs die logische Konsequenz. Und ja, ich sage „Wir sind FairRepair“, weil ich es ohne die Hilfe von Freunden, Familie und der internationalen Community nicht geschafft hätte.

Danke euch allen! Und jetzt viel Spaß beim Stöbern!


To be continued...